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Im Frühjahr immer noch kein Radwegebau zwischen Radensdorf und Briesensee?

Im Frühjahr immer noch kein Radwegebau zwischen Radensdorf und Briesensee?

 

Fast schien der gordische Knoten im Herbst letzten Jahres durchschlagen, doch die Tücken liegen bekanntlich im Detail und so ist auch im Frühjahr 2010 mit dem Bau des "Lückenschluss touristischer Verbindungsweg mit Mehrfachnutzung - Lübben, Ortsteil Radensdorf - Gemeinde Neu Zauche, Ortsteil Briesensee" nur noch aufgrund eines Wunders zu rechnen?

"Doch Wunder gibt es immer wieder", so der PRO LÜBBEN-Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der UBL-Grüne/B 90 im Kreistag Dahme-Spreewald, Frank Selbitz.

 

Selbitz hatte gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Tourismusverein Lübben u.U. e.V., Sylvia Lehmann, im Herbst letzten Jahres die letzten Aktivitäten gestartet. Dass diese im sprichwörtlichen Sand zwischen Radensdorf und Briesensee verlaufen, scheint das Projekt erneut zu bremsen. Zwar hat die Stadt Lübben beim Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung am 20.08.2009 einen Fördermittelantrag für das Lübbener Teilstück eingereicht, der vom Tourismusverband Spreewald mit Schreiben vom 17.09.2009 beführwortet wurde, doch liegt dieser vorerst noch auf Eis, weil ein entsprechend notwendiger Antrag seitens des Amtes Lieberose/Oberspreewald noch fehlt.

 

"Vor einem halben Jahr war alles in trockenen Tüchern", ärgert sich Selbitz über den neuerlich Zeitverzug. "Bei Landrat Stephan Loge saßen alle Partner an einem Tisch und sagten zu, dass der Baustart im Frühjahr 2010 erfolgt, damit der Weg zur Badesaison im Sommer fertig ist." Doch davon scheint man weit entfernt. Ein Aufgeben gibt es für den streitbaren Kommunalpolitiker Selbitz nicht. "Dann werde ich in den nächsten Wochen noch einmal zu allen Partner gehen und sie an ihr Wort erinnern, denn der Bürger misst uns an Taten - auch dem territoriumsübergreifenden Radweg zwischen Radensdorf und Briesensee", so Frank Selbitz.