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INA – einmalige Chance für den „hintersten Zipfel“ des LDS

INA – einmalige Chance für den „hintersten Zipfel“ des LDS

 

UBL-Grüne/B 90 sehen im Projekt zukunftsträchtige Perspektive für den ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose

 

Die Fraktion der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerliste (UBL)-Grüne/B90 des Kreistages Dahme-Spreewald sieht in der Idee der Internationalen Naturraumausstellung (INA) auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zwischen Lieberose (Dahme-Spreewald) und Peitz (Spree-Neiße)  „eine einmalige Chance für den hintersten Zipfel der Landkreise Dahme-Spreewald und Spree-Neiße“, betont deren Fraktionsvorsitzender, Frank Selbitz, gleichzeitig Landratskandidat für Spree-Neiße

 

„Vor allem die Zugehörigkeit zur Euroregion im Grenzbereich zwischen Deutschland und Polen bietet die Möglichkeit zu grenzüberschreitenden Aktivitäten, die mit Finanzierungsmitteln aus Brüssel rechnen kann.“ Schließlich sollen sich die Gesamtkosten auf ca. 40 Millionen Euro belaufen.

Gleichzeitig betonte Frank Selbitz auf einer ersten Bürgerversammlung in Lieberose, wo das Büro für Landschaftsarchitektur und Landschaftsentwicklung BDLA das Projekt vorstellte, dass mit der INA, die räumlichen und thematischen Verflechtungspotentiale zwischen Biosphärenreservat Spreewald, Naturpark Schlaubetal (Landkreis Oder-Spree) und IBA „Fürst-Pückler-Land“ einen Lückenschluss erfahren würden.

 

Eine derartig große, weitgehend zusammenhängende unberührte Fläche von ca. 25 000 Hektar ist in Europa fast einmalig und bedarf einer äußerst sensiblen Planung, damit es nicht zu Problemen in der geforderten "Wertschöpfung" kommt. Sowohl von der Forstwirtschaft als auch dem Tourismus muss hier auf ökologischen Umgang Wert gelegt werden. „Leider haben wir in der Historie oft genug erlebt, dass bei angefangenen Projekten aus ökonomischen Gründen die Ökologie zurückgedrängt  wurde“, so Selbitz.

 

Selbitz sieht „das Zentrum der INA, die 2017 eröffnet werden könnte, im Schloss von Lieberose, das damit seine historische Bedeutung als geistig-kulturelles Zentrum derer von Schulenburg zurück erhalten würde“.