Im ersten Versuch der Umsetzung dieser Pläne hatte es noch Unklarheiten gegeben. Nun legt die Kreisverwaltung am Montag im Bildungsausschuss eine gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Museum erarbeitete Förderrichtlinie vor. Kernstück sind drei Museumspädagogen, die künftig, finanziert vom Landkreis, einerseits die Museumsarbeit in Dahme-Spreewald an sich, andererseits die Zusammenarbeit der Einrichtungen unterstützen sollen.

Geld ist eingeplant

200 000 Euro hat die Kreisverwaltung dafür ab kommendem Jahr eingeplant. Vorgesehen ist, dass ein museumspädagogischer Dienst mit drei Mitarbeitenden entsteht. Er soll überregionale Bedeutung und Ausstrahlung für den Landkreis Dahme-Spreewald erreichen über überörtlich arbeiten. Das heißt, dass nicht jedes Museum quasi eine „eigene Kraft“ bekommt, sondern dass dieses Dreier-Team dort einsteigt, wo es gebraucht wird.

Beratung am Montag

So geht es jedenfalls aus der Vorlage hervor, die den Kreistagsabgeordneten zur weiteren Beratung und Entscheidungsfindung am Montag vorliegt. Angedacht ist, dass eine der künftigen Museumspädagoginnen einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss etwa in Geschichte, Technikgeschichte oder Ethnologie vorweisen kann, ein weiterer Kopf aus dem Team aus dem pädagogischen Bereich und die dritte im Bunde aus dem künstlerisch-kulturellen Feld kommt.

Zustimmen muss dann freilich noch der Kreistag, der am 18. Dezember tagt. Die erste Beratung im Bildungsausschuss beginnt am Montag, 18. November, um 17 Uhr in den Räumen des Lübbener Stadt- und Regionalmuseums. Sie ist öffentlich.