Der Pflegestützpunkt Dahme-Spreewald lädt in Kürze zu einer Veranstaltungspremiere in die Kreisstadt: Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens findet am Samstag, 23. November, die Pflegemesse Dahme-Spreewald in Lübben statt. Die Fachmesse steht unter der Schirmherrschaft des Landrates Stephan Loge (SPD) und wird in Kooperation mit der Krankenkasse AOK Nordost veranstaltet, teilt der Landkreis Dahme-Spreewald mit. Das organisierende Team des Pflegestützpunktes Dahme-Spreewald mit seinen Standorten in Lübben und Königs Wusterhausen wird dabei von zahlreichen Netzwerkpartnern unterstützt.

Sehen, erleben, probieren

Mehr als 50 Aussteller aus den Bereichen Prävention, Gesundheit und Pflege präsentieren am 23. November von 10 bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle „Blaues Wunder“ in Lübben (Wettiner Straße 1) ihre Leistungen. Unter dem Motto „sehen, erleben und ausprobieren“ sind interessierte Besucher mit präventiven Sportangeboten zum Mitmachen eingeladen. Es gibt Beratungen zu unterstützenden Heil- und Hilfsmitteln oder praktische Hinweise zu gesunder Ernährung.

Regionale Pflegeschulen informieren über die neue Pflegeausbildung ab 2020, die Investitionsbank des Landes Brandenburg erläutert Finanzierungsmöglichkeiten alters- und behindertengerechter Umbauten und das Kompetenzzentrum Demenz Brandenburg sowie der Fachberatungsdienst „Pflege in Not“ halten Fachvorträge über die Folgen von Demenzerkrankungen und Möglichkeiten begleiteter Urlaube für pflegende Angehörige. Besucher erhalten zudem die Gelegenheit, an einer Schulung der Initiative „Demenz Partner“ mit Erwerb einer Urkunde teilzunehmen.

Aufgrund der bevorstehenden Adventszeit bieten zudem die Schule der Lebensfreude Lubolz und die Hoffnungstaler Wohnen gGmbH Keramik und Handwerkskunst an. Für junge Gäste gibt es eine Hüpfburg, ein Glücksrad und Kinderschminken. Und auch die kulinarische Versorgung ist gesichert.

Mit Pflege konfrontiert

Dahme-Spreewald-Landrat Stephan Loge: „Dieses Messeangebot trifft den richtige Nerv inmitten unserer Bevölkerung. Jeder Mensch kann von heute auf morgen mit dem Thema Pflege und Versorgung seiner Familienangehörigen konfrontiert sein. Deshalb ist es nicht nur wichtig, dass die Beraterinnen unseres Pflegestützpunktes seit einem Jahrzehnt kompetente Hilfe, Unterstützung und ein offenes Ohr anbieten. Sondern auch, dass die gut vernetzten institutionellen Einrichtungen zur Pflegemesse in Lübben ihr Beratungsangebot zum Wohle des Einzelnen gebündelt präsentieren.“

Kostenfreier Shuttle

Für Anreisende mit dem ÖPNV steht am Bahnhof Lübben ab 9.30 Uhr ein kostenloser Shuttle-Bus bereit, der Gäste im halbstündlichen Takt zur Mehrzweckhalle befördert. Auch der Eintritt zur Pflegemesse selbst ist frei.

Neben dem Team des Pflegestützpunktes freuen sich zahlreiche weitere Aussteller und Partner auf die Besucher: die Pflegekassen der AOK, IKK und BARMER Ersatzkasse, die Polizeiprävention Dahme-Spreewald, ambulante Dienste, Rehabilitationsanbieter, Apotheken, Sanitätshäuser, Treppenliftanbieter, Senioren- und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen, Intensivpflegeanbieter, der Kreisseniorenbeirat Dahme-Spreewald, der Betreuungsverein Lebenshilfe, Fitnessstudios, Yoga- und Meditationsanbieter, die BTU Cottbus-Senftenberg, Hörgeräteakustiker, die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier, der Deutsche Berufsverband für Therapie- und Behindertenbegleithunde e.V., Kliniken und viele mehr.

Hintergrund

Nach Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes hatte der Landkreis im Oktober 2009 als einer der ersten landesweit den Pflegestützpunkt Lübben eröffnet. Vor dem Hintergrund gewachsener Nachfrage bietet das Team heute Beratungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige zu regelmäßigen Sprechzeiten in Lübben (Gerichtsstraße 8) und Königs Wusterhausen (Brückenstraße 41) an.

Im Oktober 2009 wurde der Pflegestützpunkt in Lübben als erster in Brandenburg eröffnet. Drehorgelspieler Wolfgang Grunert sorgte damals für Heiterkeit. Die Beratungsräume waren zunächst im Lübbener Rathaus, ehe der Landkreis mit der hilfreichen Anlaufstelle in die Gerichtsstraße umzog.
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