Seit einer Woche hat der Landkreis Dahme-Spreewald offiziell einen Kreiskitaelternbeirat. Der ist zwar noch nicht mit übermäßig viel Leben gefüllt, aber die Hülle steht, seit der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung die Satzung als Grundlage beschlossen hat.

Hintergrund ist das Gute-Kita-Gesetz. Es will die Elternbeteiligung auch auf Kreisebene stärken. Dafür soll in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein Kreiskita-Elternbeirat gegründet werden – ab sofort auch in Dahme-Spreewald.

16 Mitglieder gesucht

125 Kitas gibt es aktuell im Landkreis. 16 Mitglieder mit jeweiligen Stellvertreter soll der Beirat umfassen, somit möglichst für jede Kommune eine Vertreterin beziehungsweise einen Stellvertreter. Der Landkreis wiederum stellt Raum, Sach- und Verwaltungsmittel zur Verfügung.

Wer derzeit Kinder in der Kita hat, sollte sich also nicht wundern, wenn weitere Wahlen anstehen. Denn die Idee ist, dass die Mitglieder in den Kreiskitabeirat zunächst aus den Elternversammlung der Kitas heraus gewählt werden. Diese sitzen dann in einer Wahlvertreterversammlung zusammen, um aus dieser großen Runde heraus wiederum die Mitglieder des Kreiskitaelternbeirats wählen.

Interessen der Eltern

Dieses Gremium wird als Interessenvertretung der Eltern und Personensorgeberechtigten verstanden, deren Schützlinge eine Kita in LDS besuchen. Diese ist dann laut Satzung in allen Fragen, die die Kita-Betreuung betreffen, anzuhören – besonders natürlich, was deren Qualität betrifft, aber auch bei der Aufstellung und Fortschreibung des Bedarfsplans oder der Fachkräftesicherung.