Der Abriss der ehemals freien Tankstelle am Lübbener Ortsausgang nach Straupitz hat auf Kreisebene für Nachfragen gesorgt. Der Lübbener Abgeordnete Frank Selbitz (UBL) hatte sich bei der Kreisverwaltung danach erkundigt, ob eine Schadstoffbelastung, auch im Grundwasser, ausgeschlossen werden kann.

LÜBBEN

In der Antwort hatte die Kreisverwaltung dies verneint und bestätigte das im letzten Kreistag dieses Jahres kurz vor Weihnachten. Selbitz aber hatte eine Nachfrage. Denn der Rückbau der Tankstelle war beim Bauordnungsamt anzeigepflichtig, wurde aber nicht entsprechend zur Kenntnis gegeben. Statt dessen war dies bei der kreislichen Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde sowie der Unteren Wasserbehörde angezeigt worden, informierte die Verwaltung. Ob die Verletzung der Informationspflicht beim Bauordnungsamt damit „geheilt“ sei, wollte Selbitz im Nachgang dazu noch wissen. Das hat Heike Zettwitz (CDU) als neue Chefin des Baudezernats im Kreistag bestätigt. Was am Ort der Tankstelle künftig entstehen soll, ist derzeit noch nicht bekannt.