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Wirtschaftsförderung im Süden: Mehr Kommunikation gefordert - UBL/Pro Lübben veranstalten Podiumsdiskussion

Wirtschaftsförderung im Süden: Mehr Kommunikation gefordert
Moderiert von Anja Haupt, sprachen LDS-Wirtschaftsdezernent Wolfgang Starke (SPD), Annette Ernst vom Tourismusverband Spreewald, Lutz Habermann vom Spreewaldverein, Bürgermeisterkandidat Lars Kolan (SPD, v.l.) und Lübbens amtierender Bürgermeister Frank Neumann (nicht im Bild) über Wirtschaftsförderung im Süden des Landkreises.

Dieser unterscheidet sich strukturell und demografisch sehr deutlich vom ökonomischen Motor des LDS im Speckgürtel Berlins. Mit Blick darauf, was die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises dort unterstützt und möglich macht, wollten Akteure aus dem Süden ausloten, was davon im ländlichen Raum wie umgesetzt werden könnte. Spannendes Thema also, hochkarätig besetztes Podium – und doch kam nur ein gutes Dutzend Gäste. Dabei sind Fraktionsvertreter bereits eingerechnet. Dass Stadtplanerin Karin Jacobsen von der Stadtverwaltung in einem gesonderten Vortrag als Extra-Bonbon die Förderung des Einzelhandels mit dem künftigen Konzept darstellte, lockte vom Verein "Wir für Lübben" lediglich Ricarda Emler an – die sich dafür umso begeisterter zeigte. Gastgeber Frank Selbitz (UBL und Pro Lübben) kommentierte trocken, dass die jetzt 75 Mitglieder von "Wir für Lübben" doch bestimmt bei der nächsten Veranstaltung dabei wären.

Inhaltlich brachte es am Ende Lutz Krause (UBL) auf den Punkt. Er forderte mehr Kommunikation unter den Einzelhändlern: "Es geht nur gemeinsam."

Ingvil Schirling