40 Jahre Städtepartnerschaft Lübben (Spreewald) Neunkirchen (Saar) gefeiert

8. Juni 2026

Es war 1986, als die Städtepartnerschaft zwischen beiden Städten als Dritte
ihrer Art, nach Cottbus-Saarbrücken und Eisenhüttenstadt-Saarlouis, zwischen
den damals beiden deutschen Staaten ins Leben gerufen wurde.
Lübben erhielt damit als Zeichen als sichtbares Zeichen dieser Partnerschaft
das (West)Geld, um den Kirchturm nach seiner Zerstörung 1945 zu sanieren.
Am ersten Juniwochenende 2026 trafen sich Protagonisten von einst (zu denen
auch der UBL-Fraktionsvorsitzende Frank Selbitz gehört) und Akteure einer
heute  eher Verwaltungspartnerschaft zwischen beiden Städten.
„Wir sind in die Jahre gekommen“ betonte Vereinsvorsitzender Hubertus Schulz
mit Blick auf die Gäste, „doch noch immer gibt es Ideen, zu denen das
heutige Treffen mit Kahnfahrt gehör“.
Zu den zahlreichen Gästen, die die Städtepartnerschaft über die Jahrzehnte
bereicherten, gehörten diesmal auch die beiden Ratschefs. Neunkirchens
Oberbürgermeister Jörg Aumann war als aktiver Radsportler die Strecke mit
dem Fahrrad angereist und musste schmunzelnd zugeben, dass die Berge der
Rhön ihn diesmal forderten. Lübbens Bürgermeister Jens Richter hatte extra
seinen Urlaub unterbrochen, um an dem Treffen teilzunehmen.
Beide lobten das bürgerschaftliche Engagement der Menschen beider Städte in
den Jahrzehnten, dass sich schließlich zu einem Kleeblatt des europäischen
Miteinanders durch die Erweiterung mit Mount La Ville (Frankreich) und
Wolsztyn (Polen) entwickelt hat.