Archiv des Autors: madmin

Ausbildungsmesse in Königs Wusterhausen: Türen öffnen für die Zukunft

27. September 2025

Uwe Vogt, Lutz Krause, UBL LDS

Am Oberstufenzentrum in Königs Wusterhausen drehte sich kürzlich alles um die berufliche Zukunft junger Menschen. Mit einem offiziellen Auftakt durch Landrat Sven Herzberger wurde die Ausbildungsmesse feierlich eröffnet.

Die Veranstaltung, organisiert vom Landkreis Dahme-Spreewald in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) und unterstützt von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS), brachte zahlreiche Akteure zusammen. Neben den Bürgermeisterinnen aus Königs Wusterhausen sowie Amtskollegen aus Wildau und Schönefeld waren auch der Chef der Arbeitsagentur und Lutz Krause als Vertreter der UBL im Kreistag vor Ort.

In der Messehalle und auf dem Außengelände bot sich den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Bild: Unternehmen und Institutionen aus nahezu allen Branchen stellten ihre Ausbildungsangebote vor. Ob Handwerk, Industrie, Gesundheitswesen oder Verwaltung – wer sich informieren wollte, hatte die Gelegenheit, direkt ins Gespräch mit Ausbildern und Azubis zu kommen.

Die Messe war damit nicht nur eine Plattform zur Berufsorientierung, sondern auch ein lebendiges Netzwerk-Treffen zwischen Schulen, Unternehmen und Politik. Junge Menschen erhielten Impulse, wie ihr Weg in die berufliche Zukunft aussehen könnte, und die Betriebe nutzten die Chance, engagierten Nachwuchs zu gewinnen.

Faktencheck: „Der Weg der Geldspenden für die Stadt Golßen“

8. August 2025

Ein Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 8. August 2025

Die Lausitzer Rundschau berichtet heute über das, was von manchen als „Hexenjagd“ der SPD gegen die parteilose Golßener Bürgermeisterin Andrea Schulz (UBL) bezeichnet wird:

„Wie der Amtsdirektor des Amtes Unterspreewald, Marco Kehling, erklärt, gehen die Spenden für das Stadtfest in der Kämmerei ein und werden dann an den Veranstalter des Stadtfestes weitergegeben – auch für eine öffentliche Danksagung. „Die Bürgermeisterin hat hier keine Möglichkeit, zu entscheiden, ob Spenden angenommen werden oder nicht. Eine Bürgermeisterin gibt keine Spenden frei. Das ist technisch so nicht vorgesehen. Deshalb brauchen wir als Verwaltung diesbezüglich zukünftig eine Richtlinie, die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wird“, äußert sich Kehling. Bisher nehme die Verwaltung Spenden an und filtere nicht nach Namen oder Gesinnung.

Unabhängig davon findet das Golßener Stadtfest wie geplant am Freitag und Samstag im Schlosspark statt. „Lasst uns das Stadtfest feiern, wie es sich die Golßener verdient haben“, appelliert Bürgermeisterin Schulz.“

* Anmerkung der Redaktion: Die Kämmerei befindet sich im Amt Unterspreewald, die Stadt Golßen hat keine eigene Kämmerei

Bild: LR-Online vom 8. August 2025

Der Fluch des Spreewalds in Schlepzig beim Kahnkorso

6. August 2025

Kultur am Rande der kommunalen Politik. Von Frank Selbitz

18 Kähne begeisterten beim Schlepziger Kahnkorso 2025 Hunderte von
Schaulustige. In einer langgezogenen Kahnparade, bei der in diesem Jahr
jeder der wieder fantastisch geschmückten Kähne, seinen Applaus erhielt und
vor allem die Protagonisten vorgestellt werden konnten, war Staunen immer
wieder angesagt.
Ob es Blasmusik als Ohrenschmaus oder Flüssiges von der Spreewälder
Privatbrauerei 1788 bzw. der Stork Club Whisky Destille waren, Ideen und vor
allem Gurken kamen an.
Höhepunkt des Kahnkorsos war der letzte Kahn, der „Dorf-Nachtwächter“,
traditionell der letzte Kahn, hatte wohl verschlafen(?).
Jack Sparrow hatte sich mit seinem Schiff „Black Pearl“ sich in das
Labyrinth der Spreewaldfließe manövriert. Diesmal war es nicht der „Fluch
der Karibik“, sondern das Highlight beim Kahnkorso in Schlepzig.

Kriegsproduktion in Lübben ohne Information der Bevölkerung?

29. Juli 2025

„Friedliche Koexistenz – Friedenssicherung – Kriegsertüchtigung“, der Wortwandel der Politik in den letzten Jahren ist erschreckend und angeblich soll im Spreewerk Lübben wieder produziert werden. – Was passiert aktuell – Bäume sind rund ums Werk abgeholzt, die Produktion (von Munition/steilen?) soll angelaufen sein, Menschen finden im Spreewerk Arbeit …

Die Menschen der Region wollen informiert (wie Lübbens Bürgermeister Richter immer wieder betont „mitgenommen“) werden.

Doch Information sind Mangelware und so interessiert der aktuelle Stand des Genehmigungsverfahrens. Die Unabhängigen Bürgerliste (UBL) beim Landkreis hinterfragte im Kreistag. Die Antwort von Landrat Sven Herzberger war völlig unzureichend „Nicht zuständig“. Interessiert einen Landrat nicht, was die Menschen seines Landkreises bewegt. Stattdessen werden selbst Kommunalpolitiker, wie im alten Rom üblich, „von Pontius zu Pilatus“ geschickt.

Warum gibt es keine (ehrliche) Information für die Einwohner?

Frage zum Spreewerk Lübben

22. Juli 2025

Dringlichkeitsvorlage zum Kreistag am 23.07.2025

Betreff: Spreewerk Lübben

Beschlusstext:
Der Kreistag beauftragt den Landrat, bei der zuständigen Genehmigungsbehörde zu erwirken, dass die gegenwärtige Produktion von Munition/Munitionsteilen im Spreewerk Lübben bis zur finalen Prüfung durch die Genehmigungsbehörde gestoppt wird.

Begründung des Sachverhalts:
Recherchen zum Spreewerk ergaben, dass das Spreewerk Lübben ohne eine benannte Genehmigung aktuell in die Produktion von Munitionsteilen eingestiegen ist:
Seitens des Landkreises wurde ebenfalls, auf Nachfrage, mitgeteilt, dass bisher keine Beteiligung an einem solchen Genehmigungsverfahren angefordert wurde.

Begründung der Dringlichkeit:
Somit besteht aktuell dringender Handlungsbedarf, diese, scheinbar ohne Genehmigung, laufende Produktion von Munition/Munitionsteilen zu stoppen.

Ergebnis im Kreistag LDS am 23.7.2025:
bei 15 JA und 25 NEIN, sowie 8 Enthaltungen abgelehnt ….