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Straupitzer Fastnachtsverein im Einsatz fürs Dorf

27. April 2021

UBL LDS

Mit Harken und Schaufeln in den Händen und immer auf ausreichend Abstand bedacht, fand in Straupitz kürzlich ein Arbeitseinsatz statt. Der Fastnachtsverein Straupitz war dem Aufruf des Bürgermeisters gefolgt. Wie Vorstandsmitglied Manuel Pape mitteilt, brachten Vereinsmitglieder mit tatkräftiger Unterstützung einiger Anwohner den ramponierten Friedhofsweg in Ordnung. Mit Rüttelplatten, Radlader und Traktor konnten die Löcher im Weg verfüllt und verfestigt werden. „Es tat sehr gut, endlich mal wieder im Dienste des Dorfes tätig sein zu können“, so Manuel Pape, der Gemeinderatsmitglied und sachkundiger Einwohner im Kreistag für die Fraktion UBL/FREIE WÄHLER/FWKW ist.

Foto: Mitglieder des Fastnachtsverein Straupitz reparieren bei einem Arbeitseinsatz den Friedhofsweg.
© Fastnachtsverein Straupitz

 

Was folgt aus dem Entwurf der Regionalplanung Lausitz-Spreewald?

27. April 2021

Frank Selbitz, Vorsitzender der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerlisten im Landkreis Dahme-Spreewald, Kreistagsabgeordneter im LDS

Was bedeutet Grundzentrum für die Bürger?

Zwei Kernfragen, die die Fraktion gegenwärtig (und wahrscheinlich viele im Spreewald, die es noch nicht ahnen) beschäftigt.  Im Kern geht es um die Frage, wie viel Einzelhandel und wie viele Einfamilienhäuser in zentralen Orten auf dem Lande entstehen dürfen.

Wir, Die Unabhängige Bürgerliste (UBL/FW/FWKW wollen den Landrat per Beschluss verpflichten, dem Teilregionalplan Lausitz nicht zuzustimmen.

Aus unserer Sicht kann der Landrat einer Teilplanung nicht zustimmen, in der die Stellungnahme seiner eigenen Behörde möglicherweise überhaupt nicht berücksichtigt ist?

Um es konkreter werden zu lassen. Groß Leuthen, zentraler Ort von Märkische Heide, wäre von der Planung besonders hart getroffen. Dort hat man sich intensiv Gedanken über die Entwicklung gemacht, einen Einkaufsmarkt an Land gezogen, einen Bebauungsplan auf den Weg gebracht – um beim Grundzentrum leer auszugehen, weil die Realisierung nicht zum Tag der Erhebung abgeschlossen war.

Eine Nachbetrachtung wird gegenwärtig ausgeschlossen.

Letzte Möglichkeit wäre dann Modellprojekte.  Zunächst aber soll der UBL/FW/FWKW-Vorstoß noch Druck in eine ganz andere Richtung aufbauen: auf die Landesregierung. Denn auch das Beispiel Heidesee zeigt, dass die sehr enge Auslegung der Frage, wer den wichtigen Status Grundfunktionszentrum erhält, im wachsenden LDS-Kreis an der Realität vorbeigeht. Die Gemeinde soll nicht mehr als ein Grundzentrum bekommen, hat aber zwei zentrale Orte und könnte noch weit mehr von Zuwanderung profitieren als jetzt – weil sie nur einen Steinwurf von der Giga-Factory entfernt liegt.

Wir wollen mit dem Landrat nach einer Lösung suchen, denn es gibt auch viele Regionen, die dem Plan positiv gegenüberstehen.

Start der landkreisweiten Museumspädagogik

19. April 2021

Frank Selbitz

Der Museumspädagogische Dienst des Landkreises Dahme-Spreewald hat im April seinen Dienst aufgenommen. Das Projekt wird gemeinsam vom Landkreis und sieben Ämtern, Gemeinden und Städten getragen. Dank eines vorzeitigen Maßnahmebeginns können zwei Museumspädagoginnen bereits jetzt erste Ideen umsetzen, freut sich auch Saskia Irmscher (UBL/FW/FWKW) vom Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris e.V.

Das digitale Auftakttreffen am 12. April mit den Förderern und musealen Einrichtungen des Landkreises hat aufgezeigt, wie groß das Interesse am Museumspädagogischen Dienst ist.

Madline Riemer und Janina Schneider werden künftig verschiedene Zielgruppen ansprechen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einheimische und Touristen. Ihre Ziele sind die Stärkung von kultureller Teilhabe für alle und die bessere Vernetzung zwischen den unterschiedlichen musealen Einrichtungen und regionalen Partnern.   In Zukunft werden Museumskoffer gepackt, Wettbewerbe und Veranstaltungen koordiniert sowie Weiterbildungen angeboten. „Das ist besonders jetzt wichtig, in der es gilt: Kultur eine Zukunft zu geben“, so Saskia Irmscher.

Unser Mitglied Saskia Irmscher im Germanenkostüm

Beitragsbild: … da haben sich die Bewohner der germanischen Siedlung einst einen idealen Platz in der Natur zum Leben ausgesucht. Neugierig geworden? Schauen Sie doch einmal vorbei und reisen mit uns 2.000 Jahre zurück in die Vergangenheit.
© http://www.germanische-siedlung-klein-koeris.de/seite/374396/verein.html

Kreisausschuss 14.04.2021 Beschlussvorschlag

6. April 2021

Frank Selbitz, Vorsitzender der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerlisten im Landkreis Dahme-Spreewald, Kreistagsabgeordneter im LDS

Der Kreisausschuss des Kreistages des Landkreises Dahme-Spreewald beschließt, dass der Landrat dem vorliegenden Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Grundfunktionale Schwerpunkte“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald“ nicht zustimmt.

Begründung:

Die Ergebnisse der Diskussion zum Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Grundfunktionale Schwerpunkte“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald“ zeigen, dass die Stellungnahme des Landkreises Dahme Spreewald im Rahmen der förmlichen Beteiligung zum Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Grundfunktionale Schwerpunkte“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald“ vom 28.09.2020, ergänzt am 15.10.2020, nicht berücksichtigt wurde (Stand AKIMB 23.03.2021).

Da die entsprechende Beschlussfassung bereits am 22. April 2021 stattfinden soll, besteht die Notwendigkeit zur Festlegung einer Positionierung des Landkreises (Empfehlung zum Abstimmungsverhalten des Landrates) zeitnah.

Wohnen in Dahme-Spreewald

6. April 2021

Wer in den Spreewald ziehen will, findet kaum noch Baugrundstücke. Damit könnte der Speckgürtel-Boom an den Dörfern im Süden vorbeigehen. Jetzt will der Landkreis die Gemeinden beim Baugrundstücke-„Backen“ unterstützen.

Das kommunale Planungsrecht ist der Schatz, den es zu heben gilt. Doch da hapert es bei einigen Kommunen, warum es so wenig neuen Wohnraum gibt. Der Landkreis Dahme-Spreewald will jetzt genau in diese Bresche springen.

Der Landkreis Dahme-Spreewald unterhält seit Jahren einen millionenschweren Fördertopf namens Kreisstrukturfonds. Dessen Vergaberichtlinien werden gerade überarbeitet. Dabei wartet die Kreisverwaltung angesichts der brennenden Diskussion mit einem neuen Teil-Topf auf: der „Raumentwicklung“. Daraus sollen Kommunen bei besagter Bauleitplanung unterstützt werden.

Auf allen Ebenen war die Notwendigkeit deutlich geworden. Der Lübbener Kreistagsabgeordnete Frank Selbitz (UBL) begrüßte im Kreisentwicklungsausschuss den neuen Fördertopf: „Das ist hier einer der entscheidenden Punkte für die Entwicklung des LDS für 2030plus“, also für die kommenden Jahrzehnte, unterstrich er. „Wir haben die Entwicklung mit der Speckgürtelausdehnung in die erste, zweite und auch schon in die dritte Reihe“, charakterisierte er den Ansiedlungsdruck. „Damit dürfen wir die Kommunen nicht allein lassen.“

Quelle LR, 06.04.2021