Autorenarchiv: madmin

Nur eine Stammzellspende kann Jettes Leben retten

4. November 2022

Juliette Wegener aus Lübben ist an Krebs erkrankt. Die junge Frau hofft auf einen passenden Stammzellspender. Eine Online-Registrierungsaktion und Vor-Ort-Aktionen in Lubolz und Cottbus sollen helfen, den passenden Spender zu finden.
Die Feuerwehr Lübben, Blau-Weiß Lubolz, der DKMS, die Lausitzer Rundschau, hier ein Artikel von  Harriet Stürmer rufen auf. UBL schließt sich dem Aufruf an und bittet – HELFEN auch Sie JETTE.

Juliette Wegener war selbst Lebensretterin; jetzt ist sie auf die Hilfe anderer Lebensretter angewiesen. Die 32-jährige Lübbenerin ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Nur eine Stammzellspende kann ihr Leben retten.

Ihre Freunde vom SV Blau-Weiß Lubolz und von der Freiwilligen Feuerwehr Lübben haben für diesen Sonntag (6. November) ab 10 Uhr eine Benefizveranstaltung für Juliette auf dem Sportplatz in Lubolz organisiert. Am Samstag zuvor (5. November) wird es auch in Cottbus eine Hilfsaktion geben; von 13 bis 17 Uhr auf dem Berliner Platz vor der Stadthalle. Es geht vor allem darum, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, sich als Stammzellspender bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren zu lassen.

Juliette, die von allen eigentlich immer nur kurz Jette genannt wird, ist selbst ein Mensch, der gerne hilft. Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich als Jugendwartin bei der Feuerwehr in Lübben. Auch in der Fußballabteilung bei Blau-Weiß Lubolz war sie aktiv. Doch dann – von einem Tag auf den anderen – bekam die junge Frau in diesem Sommer plötzlich die niederschmetternde Diagnose Lymphdrüsenkrebs. Für Jette geht es seitdem um Leben und Tod.

Jettes Freunde rufen zur Registrierung als Stammzellspender auf

Sie musste sich aus dem aktiven Feuerwehrdienst zurückziehen, es folgten einige Chemotherapien; Jette begann den Kampf gegen den Krebs. Inzwischen steht fest: Sie braucht eine Stammzellspende.

Ihre Freunde von der Feuerwehr rufen nun über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter zur Registrierung als Stammzellspender auf. „Wir möchten bald wieder mit Juliette gemeinsam im Einsatz Lebensretter sein. Und unseren Kindern und Jugendlichen fehlt sie sehr“, heißt es im Facebook-Aufruf der Lübbener Kameraden.

Die Frage nach dem „Warum ich?“ steht nicht im Raum

„Juliette ist immer da, wenn man sie braucht. Mit ganz viel Witz und Einsatzkraft unterstützt sie die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Lübben“, sagt Stefanie Doss, die bei der DKMS das Team Spenderneugewinnung leitet. Mit ihrer aufgeschlossenen Art sei Jette eine absolute Bereicherung für das Team.

Als die junge Frau die Diagnose Lymphdrüsenkrebs bekam, habe die Frage nach dem „Warum ich?“ nicht im Raum gestanden, betont Stefanie Doss. Vielmehr sei sofort „Jettes Kämpfergeist“ geweckt gewesen. „Aufgeben ist für sie keine Option. Doch Jette kann nur durch eine Stammzellspende gesund werden und überleben.“ Deshalb kommt auch von Stefanie Doss die Bitte, dass sich möglichst viele Menschen registrieren lassen. „Denn nur wer registriert ist, kann als Lebensretter für Jette und viele andere Patienten gefunden werden.“

Es ist jederzeit auch eine Online-Registrierung möglich
Unabhängig von Vor-Ort-Aktionen ist jederzeit auch eine Online-Registrierung möglich. Wer helfen möchte, gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich unter www.dkms.de/jette ein Registrierungsset nach Hause bestellen. Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jeder nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Erst dann stehen Spender dem weltweiten Suchlauf zur Verfügung. Freilich ist auch die normale Online-Registrierung über dkms.de jederzeit möglich.

Aber auch Geldspenden helfen Leben retten. Der DKMS entstehen für die Neuaufnahme jedes Spenders – inklusive der ausschlaggebenden Typisierung der Gewebemerkmale – Kosten in Höhe von 40 Euro, die durch Spendengelder gedeckt werden müssen; denn die DKMS wird nicht von Bund, Ländern oder Krankenkassen unterstützt.

Spendenkonten eingerichtet

Sowohl die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) als auch die Freiwillige Feuerwehr Lübben haben ein Spendenkonto für Jette eingerichtet.

DKMS Spendenkonto; IBAN: DE47 7004 0060 8987 0004 06; Verwendungszweck: JEW 001, Jette

Freiwillige Feuerwehr Lübben; IBAN: DE65 1809 2684 0000 0154 58; Kennwort: Jette

 

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

24. August 2022

UBL informiert:

„Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ – so lautet der Titel des Bundesprogramms zur Förderung der sprachlichen Entwicklung der Kinder in den Kitas. Mit diesem Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2016 die sprachliche Bildung als Teil der Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung. Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengleichheit. Für jede Sprach-Kita stellt das Programm eine zusätzliche Fachkraft zur Verfügung. Diese Fachkräfte werden im Verbund von einer externen Fachberatung begleitet. Bundesweit ist etwa jede achte Kita eine Sprach-Kita. Davon profitieren mehr als 500.000 Kinder und ihre Familien in Deutschland.

Nun aber soll dieses Programm laut Haushaltsentwurf des Bundes fьr 2023 auslaufen. Dies dürfen wir nicht zulassen. aber viele Jahre aufgebaute Strukturen dürfen nicht aufgelöst werden. Rettet dieses Bundesprogramm auch fьr unsere Kitas im Landkreis LDS in Lübben, Luckau, Kцnigs-Wusterhausen und Zeuthen.

Es gibt dazu im Internet eine Petition, die wir hier verlinken. Die UBL unterstützt diese Petition. Mit Ihrer Stimme für den Erhalt der Sprach-Kitas setzen Sie sich für eine Weiterinvestition in die frühkindliche Bildung ein, also für die Zukunft unserer Kinder!

Hier der Link zur Petition:

https://www.change.org/p/weiterf%C3%BChrung-des-bundesprogramms-sprache-weil-sprache-der-schl%C3%BCssel-zur-welt-ist-lisapaus-kita-bildung-sprachkita?source_location=discover_feed

Ein falsches Signal zur falschen Zeit

5. August 2022

Pressemitteilung UBL/FW/FWKW

Die Kreistagsfraktion der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerliste im LDS, FREIE WÄHLER und Freie Wähler KW (UBL, FREIE WÄHLER, FWKW) schließt sich der Forderung des Bürgermeisters der Gemeinde Heidesee, Björn Langner (FREIE WÄHLER), die Schließung der Gemeinschaftsunterkunft im Ortsteil Kolberg zu überdenken und bis auf Weiteres auszusetzen, an.

„Es ist ein falsches Zeichen zur falschen Zeit, die Unterkunft „Pfauenhof“, in der Menschen aus der Ukraine leben, zu schließen“, so Fraktionsvorsitzender Frank Selbitz, der darauf verweist, „dass es durch Initiative der Menschen vor Ort gelungen ist, die Menschen zu integrieren, Sie teils in den Arbeitsprozess einzugliedern, vor allem aber den Kindern eine Betreuung in den Kindertageseinrichtungen und der Schulbesuch ermöglicht wird“.

Die Entscheidung der Landkreisverwaltung stößt nicht nur in der lokalen Politik auf Unverständnis, sondern auch bei der Bevölkerung in der Gemeinde Heidesee, wie Bürgermeister Björn Langner in seinem Brief an Landrat Loge hervorhebt, betont Fraktionsvorsitzender Selbitz in seiner Stellungnahme.

Die Fraktion UBL, FREIE WÄHLER, FWKW fordert von Landrat Stephan Loge deshalb ein Überdenken der Maßnahme. „Es geht um Menschen, deren Schicksal schwer genug ist. Diese dürfen auf keinem Fall von Ort zu Ort geschoben werden, zumal ihre Integration durch die Menschen vor Ort in der Gemeinde Heidesee bereits von statten geht. Wir geben Milliarden für Kriegsgerätschaften aus und bei der Betreuung Betroffener wollen wir sparen“, so Fraktionsvorsitzender Selbitz, der darin, wie eingangs erwähnt, „Ein falsches Signal zur falschen Zeit“ sieht.

Unsere Fragen zur 20. Sitzung des Kreistages LDS am 6. April 2022

30. März 2022

Frank Selbitz, Vorsitzender der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerlisten im Landkreis Dahme-Spreewald, Kreistagsabgeordneter im LDS

Vorlage 2022-006 – Nachfragen (zur Beantwortung bereits vorab gestellt)

  1. Zum Bericht Jobcenter
    Mehr als die Hälfte der Familien im ALG-II-Bezug sind Alleinerziehende, mehr als die Hafte der Kinder im ALG-II-Bezug leben
    mit einer alleinerziehenden Mutter oder einer alleinerziehenden Vater.
    Was wollen der Landkreis und das Jobcenter unternehmen, um die Zielgruppe der Alleinerziehenden verstärkt in Arbeit zu bringen?
    Da das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade für Alleinerziehende entscheidend ist, sind flexible Kinderbetreuungsangebote erforderlich.
    Was ist, auch in Umsetzung des Kreistagsbeschlusses von 2010 (siehe Anhang), geplant?
    Warum wird die Richtlinie „Förderung von anderen Angeboten der Kindertagesbetreuung“ nicht hinsichtlich der finanziellen Ausstattung der einzelnen Angebote überprüft
    und evaluiert? Der Ansatz ist beispielhaft für das ganze Land Brandenburg.
    Die Stundensätze müssen jedoch dringend angepasst werden, da die Angebote sonst nicht greifen.2. In der Staatlichen Gesamtschule Königs Wusterhausen wird seit einigen Jahren ein mit ESF-Mitteln gefördertes Projekt „Extraklasse“ für Schulverweigerinnen und Schulverweiger erfolgreich umgesetzt.
    Die ESF-Förderung läuft 2022 aus.
    Gerade angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Situation von benachteiligten Schülerinnen und Schülern ist dieses Projekt aus unserer Sicht jedoch weiterhin erforderlich.
    Welche Vorstellungen und Möglichkeiten hat der Landkreis, dieses Projekt in die Regelförderung zu überführen?

 

Informationsveranstaltung zur Festsetzung des Überschwemmungsgebiets der Oberen Spree mit Nordumfluter, Südumfluter und Dahme-Umflut-Kanal

28. März 2022

Bekanntmachung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg vom 23. März 2022

Zu der geplanten Festsetzung des Überschwemmungsgebiets der Oberen Spree mit Nordumfluter, Südumfluter und Dahme-Umflut-Kanal führt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) am 26. April 2022 um 17:30 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Mehrzweckhalle in der Wettiner Straße in Lübben (Spreewald) durch.