Kategoriearchiv: KOMMUNEN

Lübben sah ROT in der Nacht

24. Juni 2020

Fotos und Text: Frank Selbitz

Aktion „Night of Light“, ein Notruf der Kultur

Rathaus, Paul-Gerhardt-Kirche, Schlossturm, Paul-Gerhardt-Gymnasium und der
Club „Bellevue“ waren in der Nacht vom Montag zum Dienstag in rotes Licht
gehüllt und mit Lichtspots illuminiert. Was die Gäste beim
Nachtwächter-Rundgang als besonderes Highlight erfreute, war für die
Veranstalter von Kultur in der Kreisstadt ein Hilferuf. Während der
europaweiten Demonstration waren 8614 das Stadtbild prägende und Kulturgebäude in
rotes Licht gehüllt. „Die nächsten 100 Tage übersteht die
Veranstaltungswirtschaft nicht“, so Michael Zoschenz, der zu den
Organisatoren der Veranstaltung gehört.
UBL-FW-FWKW – Fraktionsvorsitzender Frank Selbitz war vor Ort im Gespräch
dabei. „Seit dem 10.03.2020 ist einem kompletten Wirtschaftszweig faktisch
die Arbeitsgrundlage entzogen“, so Michael Zoschenz. Jegliche Art von
Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business
Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen –
überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu
erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen
nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. Selbst
Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen
zur Zeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass
Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar
sind.
„Für uns ist es ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur
Rettung der Veranstaltungswirtschaft“, so der Diskotheker, dem Frank
Selbitz, selbst nächtlicher Straßenkünstler, sich anschloss. Alle
Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie Veranstaltungs-Locations
(Special-Event- Locations, Veranstaltungszentren, Kongresshäuser,
Tagungshotels und sonstige Spielstätten wie z.B. Theater, Philharmonien,
Konzerthallen, Schauspielhäuser) in ganz Deutschland strahlen in der Nacht
vom 22. auf den 23. Juni 2020 bundesweit ihre Gebäude oder stellvertretend ein
Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit  roter Beleuchtung an, um auf die
dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen.
„Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom
Aussterben bedrohten Branchen! Von uns ist es ein leuchtendes Mahnmal und
ein flammender Appell der Veranstaltungs-Wirtschaftler zur Rettung unserer
Branche, die echte Hilfe anstelle von Kredit-Programmen benötigt! Wir
fordern einen Branchendialog mit der Politik, um gemeinsam einen Weg aus der
Krise zu finden. Sonst gibt es nach Corona keine Schloss-Insel-Konzerte
und/oder keine Events im Bellevue mehr“, warnt Michael Zoschenz.

 

LDS beim Wirtschaft-Ranking auf Platz 7

14. Juni 2020

„WOW – das schlägt ein“, so UBL/FW/FWKW-Fraktionschef Frank Selbitz. Sprachlos erlebt man ihn selten, doch nach der Präsentation des Instituts der Deutschen Wirtschaft über das bundesweite Wirtschafts-Ranking der 401 Landkreise, musste auch der Dienstälteste Fraktionschef des LDS-Kreistages nach Worten suchen. Einzig vier bayrische Landkreise, München und Frankfurt/Main liegen vor den Dahme-Spreewäldern. „Ein grandioser Erfolg für uns und ein Spiegelbild des Lebens im Landkreis“, kommentiert er.

Drei Komponenten sind für den Erfolg maßgebend; die Wirtschaftsstruktur, die Bewertung des Arbeitsmarktes und die Lebensqualität. „Wir sind auf dem richtigen Weg und jetzt gilt es diese Strahlkraft auszubauen“, so sein Blick in die Zukunft. Dass über den Möglichkeiten, Visionen und Ziele aktuell im Kreistag kritisch gestritten wird, ist für ihn der konstruktiv richtige Weg.

Wann boomt der Tourismus in der Lieberoser Heide?

9. Juni 2020

Frank Selbitz

Gewinnt der Kulturtourismus weiter an Bedeutung im ländlichen Raum? Dieser Frage gehen Forscher vom Leibniz-Institut in Dresden nach. Dr. Peter Wirth, ein promovierter Geograf, ist deren Leiter. Für unsere Fraktion, UBL/FW/FWKW, ein Glücksfall, denn Dr. Wirth und Fraktionschef Frank Selbitz kennen sich seit Jahren, schließlich haben sie zur selben Zeit dasselbe studiert.

Die beiden Studienfreunde sind sich dann auch einig, dass der Kulturtourismus im Kommen ist und breite Bevölkerungsschichten anspricht. „Dieser neue Kulturtourismus feiert das Unspektakuläre. Er schließt historisch gewachsene Städte und Dörfer ein. Es geht nicht um Hochkonjunktur  sondern um Alltagskultur.“ Das könnte der Aufhänger für den Tourismus in der Lieberoser Heide werden, denn allein der Truppenübungsplatz zieht zu wenig Touristen in die Region, so beide unisono. In drei Jahren soll spätestens der Start für DAS Kultur-Erlebnis in der Heide.

Radweg durch die Lieberoser Heide

6. Juni 2020

Ein INA-Projekt – Für den Radweg durch die Lieberoser Heide beginnt die Planung 

Die Nord-Süd-Verbindung durch die Lieberoser Heide von Lieberose nach Peitz (Landkreis Spree Neiße) soll mit einem Radweg gelingen. Die Vorbereitung sind auf gutem Weg, dass freut nicht nur die Touristiker, sondern vor allem die Gäste die den ehemaligen Truppenübungsplatz „Kurmark“ besuchen. Demnach soll Radfahren ab 2022 auch quer durch die Lieberoser Heide auf dem Heideradweg möglich sein

„Die touristische Erschließung der Lieberoser Heide und die Vorbereitung der Internationalen Naturausstellung (INA) gehen voran“, freut sich UBL/FW/FWKW-Fraktionsvorsitzender Frank Selbitz, selbst ein „Südländer“, dem die Erschließung am Herzen liegt. „Wenn auch nicht so zügig, wie erhofft“, fügt er an. Neben dem Aussichtsturm ist der 23 Kilometer lange Heideradweg ein Projekt, das den ehemaligen Truppenübungsplatz der in den vergangenen Jahrzehnten von der Natur zurückerobert wurde, attraktiver machen soll.

UBL/FW/FWKW auf einer Linie mit GRÜNEN beim Strukturwandel in der Lausitz

5. Juni 2020

Wir unterstützen den Antrag, so UBL/FW/FWKW-Fraktionsvorsitzende Frank Selbitz. Allerdings beziehen sich die meisten bisher angedachten Maßnahmen auf Infrastruktur. Wir sehen jedoch die dringende Notwendigkeit, über deren Verbesserung hinaus Arbeitsplätze und Arbeitsstätten zu schaffen, um die wegfallenden zu kompensieren.

Welche Konzepte aktuell eingereicht sind, will UBL/FW/FWKW vom Landrat wissen.

in den letzten Tagen und den kommenden Wochen fanden und finden Gespräche bzgl. der Beantragung von Mittel aus dem Gesetz zur Strukturstärkung, federführend durch die Wirtschaftsregion Lausitz, statt, zu denen auch Vertreter des Landkreises mit der Bitte, Konzepte des Landkreises, der Städte, Ämter und Gemeinden des Landkreises einzureichen, eingeladen waren und sind.

Deshalb fragen wir nach:

  1.  Wurden die Städte, Ämter und Gemeinden des Landkreises über diese Gespräche vorab informiert?
  2. Wurden von ihnen entsprechende Konzepte abgefordert und welche wurde von diesen eingereicht (Auflistung)?
  3. Nahmen Vertreter von ihnen an den Gesprächen teil?
  4. Welche Ergebnisse ergaben sich aus den Gesprächen bzgl. Bestätigung, Vorbereitung, Abarbeitung, finanzielle Unterstützung der Konzepte?
  5. Welche weitere zeitliche Schiene wurde festgelegt?