Autorenarchiv: madmin

Wie steht es um das Klinikum Dahme-Spreewald?

7. Mai 2020

Pressemitteilung der UBL LDS

Das wollte die Fraktion UBL/FW/FWKW bereits am 08.Dezember 2019 wissen. Die Antwort steht bis dato aus!

Der Kreistag beschloss im Jahr 2010 eine erweiterte Aufgabenübertragung am Klinikum Dahme-Spreewald an die SANA-Kliniken AG „Über den Erfüllungsstand der festgeschriebenen Konzepte (Personalkonzept, medizinisches Konzept, sowie Investitions- und Finanzierungskonzept) wollen wir regelmäßig unterrichtet werden“, betont Fraktionsvorsitzender Frank Selbitz. „Bereits 2011, 2014 und 2016 erfolgte dies auf Anfrage unserer Fraktion. Beanstandungen oder Gründe der Besorgnis bestanden zu keinem Zeitpunkt, deshalb verwundert es, dass wir seit fünf Monaten auf eine Antwort warten. Eine (coronabedingte) Verzögerung wäre verständlich, doch unser Anfrage datiert bereits vom Dezember 2019.“

Und nicht nur nebenbei angemerkt, wie die Kliniken des Landkreises, Achenbach-Krankenhaus in KW, Spreewald-Klinik Lübben und Evangelisches Klinikum Luckau, für den Ernstfall der Pandemie vorbereitet gewesen wären, verdient Anerkennung und Dank dem gesamten Personal!

UBL lässt nicht locker im Haushaltsstreit zwischen LDS und der Stadt KW

7. Mai 2020

Pressemitteilung der UBL LDS

Das Verhältnis zwischen Landrat und Bürgermeister von KW ist gespannt. Seit Monaten schon geht es nicht mehr im Miteinander, sondern nur noch Gegeneinander. UBL wandte sich, um die „Spirale des Gegeneinanders“ zu beenden, am 29. Februar 2020 in einem Offenen Brief an den Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, um mediativ einzugreifen. „Bis heute (coronabedingt?) gab es keine Antwort, nicht einmal eine Eingangsbestätigung haben wir erhalten“, so UBL-Vorsitzender Frank Selbitz, „Aus diesem Grund habe ich nach über acht Wochen die Präsidentin des Brandenburger Landtages angeschrieben, denn Corona erklärt manches, aber nicht alles. Und es gibt auch eine Zeit nach Corona – Miteinander“, so Selbitz.

 

Verschläft der Landkreis den Klimaschutz?

6. Mai 2020

Als im Jahr 2010 der Landkreis sein Integriertes Klimaschutzkonzept  beschloss, war LDS Vorreiter in Brandenburg. Doch seitdem ist es ruhig und ruhiger geworden. Die extra geschaffene „Stabsstelle Klimaschutz“ war mehrfach vakant und somit wurde der Klimaschutz zum personellen Sorgenkind. Die einstmals geforderte Prüfung der Beschlussvorlagen unter dem Aspekt des Klimaschutzes wurde „abgehakt“.

Doch der Klimaschutz will sich nicht an bürokratisches Vorgehen gewöhnen. Extreme Temperaturen, Trockenheit über das gesamte Jahr hinweg in der letzten Dekade und immer weiter sinkende Wasserstände von Spree und Dahme sind nur einige Folgen. Die Alarmglocken läuten längst, auch im LDS …

Deshalb fordert UBL/FW/FWKW jetzt bereits im dritten Anlauf die Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzepts und die Erarbeitung eines Masterplans „Klimaschutz 25+“.

Beitragsbild (© Frank Selbitz): Der Klimawandel ist spürbar, wie hier an einem
Flussarm der Spree, wo das Absinken des Wasserspiegels am Ufer deutlich
sichtbar wird.

 

UBL-FW-FWKW hinterfragt den aktuellen Stand beim Breitbandausbau

5. Mai 2020

Frank Selbitz, Vorsitzender der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerlisten im Landkreis Dahme-Spreewald, Kreistagsabgeordneter im LDS

5. April 2020

Bezugnehmend die Antwort des Landrats zu unserer Anfrage im September 2019 zum Thema Breitbandausbau fragen wir zum Fortgang des Ausbaus und dem aktuellen Stand des Verfahrens, gemäß den Zielen für den Entwicklungsprozess der Kreisentwicklung, erneut nach.

Dort heißt es „Alle Menschen und Betriebe im LDS haben zuverlässigen Zugang zu Mobiltelefonie und schnellem Internet. Dies umfasst sowohl Breitbandzugang als auch die mobile Versorgung mit 5G.“.

Wir wollen aktuell wissen:

  1. Konnten die geplanten Bauzeiten für 2019 eingehalten werden und sind die Fertigstellungen erfolgt?
  2. Konnten die Schwierigkeiten und Verzögerungen, insbesondere mit der Lieferung der Huawei-Technik behoben werden?
  3. In welchen Bereichen wird aktuell bis zum Jahresende 2020 der Ausbau erfolgen? Welcher Stand der Arbeiten ist bis dato erreicht?
  4. Welche „weißen“ Flecken gibt es noch im Landkreis?
  5. Zu welchen Ergebnissen kommt die beauftragte Marktanalyse bzgl. des Ausbaus im „zweiten geplanten Breitbandausbau im Landkreis“?

Bildquelle: https://www.funkloch-brandenburg.de/karte

Schluß mit Almosen! Echte Unterstützung für Familien

3. Mai 2020

Birgit Uhlworm, Fraktionsvorsitzende UBL-UFL in der SVV KW

2. Mai 2020

Presseerklärung der UBL-UFL-Fraktion der SVV Königs Wusterhausen zum AfD-Antrag „Essen für bedürftige Kinder“ sowie zum Antrag der Fraktionen SPD, CDU, Wir für KW/BVO, Bündnis90/Die Grünen, Linke und der Fraktionslosen Stadtverordneten Dirk Marx und Stefan Lummitzsch „Kostenloses Mittagessen an Kinder aus bedürftigen Familien“

Die UBL-UFL-Fraktion stellt klar:
Familien sind nicht bedürftig. Familien verdienen unser aller Wertschätzung und Hochachtung. Sie leisten gerade Herausragendes durch die Betreuung der Kinder und das gleichzeitige Arbeiten daheim. Bei den eingangs zitierten Anträgen sehen wir gleich mehrere Konflikte.

Es wird Eltern unterstellt, sie würden ihre Kinder nicht mit einem warmen Mittagessen versorgen. Diese Unterstellung weisen wir energisch zurück. Die Versorgung der Kinder gehört zu den Selbstverständlichkeiten in Familien.

Was den Eltern fehlt, ist einzig und allein Geld. Eltern brauchen angesichts steigender Lebensmittelpreise in diesen Zeiten mehr Geld, um ihre Kinder vollwertig ernähren zu können.
Und das heißt: der Regelsatz in der Grundsicherung ist dringend zu erhöhen. Genau diese Forderung stellen neben uns viele Verbände.

Den Eltern steht darüber hinaus auch das Geld aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu, weil sie gerade jetzt Bildung und Mittagessen für ihre Kinder absichern. Familien brauchen keine Almosen! Was soll eine Familie auch mit einer Liefermahlzeit täglich anfangen, wenn weitere Familienmitglieder dann immer noch bekocht werden müssen?

Des weiteren brauchen wir nicht mehr Müll und Umweltbelastung durch das Verpacken und Ausliefern der Essensportionen.

Familien sollten also – genau wie Unternehmen, die ja bereits staatliche finanzielle Unterstützung erhalten – Geldzahlungen erhalten, um selbst für sich zu sorgen. Eine moderne Familienpolitik setzt auf den Dreiklang von Geld – Zeit – Infrastruktur.

Die UBL-UFL-Fraktion steht für eine solche Politik und fordert sie ein.